stückholzheizung

Heizen mit Stückholz

Nachhaltig, wirtschaftlich und effizient – Biomasse gewinnt als Alternative zu Öl oder Gas immer mehr an Beliebtheit. Insbesondere das Heizen mit Stückholz erlebt einen regelrechten Aufschwung, sei es als Zusatzheizung oder in Kombination mit Pellets. Dank der Nutzung eines regional verfügbaren und ökologischen Brennstoffs bietet die Stückholzheizung eine umweltfreundliche und kostengünstige Lösung, die sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude hervorragend geeignet ist. Mit einer Stückholzheizung setzen Sie auf eine bewährte Technik, die nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch durch niedrige Betriebskosten und hohe Versorgungssicherheit überzeugt.

Stapel von frisch geschnittenen Holzstämmen, aufgereiht mit sichtbaren Jahrringen.
Wohlige Wärme, lokal gewonnen

Auf Komfort getrimmt

Ökonomisch, umweltfreundlich und komfortabel – so lässt sich das Heizen mit einer Stückholzheizung perfekt beschreiben. Ein großzügig dimensionierter Füllraum für Halbmeterscheite ermöglicht lange Nachlegintervalle, was den Bedienkomfort erheblich steigert. Die Befüllung, Reinigung und Entleerung des Scheitholzkessels erfolgt mühelos über die Vorderseite, sodass die Handhabung besonders einfach ist. Selbst bei minderer Holzqualität gewährleistet die fortschrittliche Holzvergaser-Technik eine optimale Verbrennung und hohe Effizienz. Mit einer Stückholzheizung profitieren Sie von einer nachhaltigen Wärmeversorgung, die Komfort und Umweltbewusstsein auf ideale Weise vereint.

aufbau einer stückholzheizung

Ein Blick hinter die Kulissen 

Stellmotoren für Primär- und Sekundärluft regeln die exakte Luftmenge in jeder Phase des Heizens
7"-Touch-Display für eine einfache Bedienung
Drehzahlgeregeltes Saugzuggebläse sorgt für die exakte Luftmenge bei der Verbrennung
Mehrkreis-Wärmetauscher für einen maximalen Kesselwirkungsgrad
Hochtemperatur-Brennkammer mit einfach austauschbaren Schamottsteinen
Integrierte Schwelgasabsaugung erleichtern das Anheizen und verhindert Rauchgasaustritt beim Nachlegen

FAQ Stückholzheizung

Die häufigsten Fragen zu Stückholzheizungen

In den Stückholz-Heizzentralen von bösch wird Holz sauber und effizient verbrannt. Vergaser-Technik kommt dabei der untere Abbrand zum Einsatz. Moderne Funktionen erhöhen den Bedienkomfort. Wer künftig mit Stückholz heizt, entlastet die Umwelt durch folgende Aspekte:

  • staubarme Verbrennung bei sehr hohen Temperaturen
  • räumlich getrennte Verbrennungsphasen
  • effiziente Regelung der Verbrennungsluftversorgung durch spezielle Lambdasonden

Übrigens: Da Stückholzkessel gespaltene Holzscheite verbrennen, werden sie auch Holzscheitkessel genannt.

Anders als eine Wärmepumpe oder Gasheizung kann eine Holzheizung ihre Leistung nicht direkt an den aktuellen Verbrauch anpassen. Die Wärme muss zwischengespeichert werden. Bei dem sogenannten Pufferspeicher handelt es sich um einen gut isolierten, mit Heizungswasser gefüllten Behälter. Er nimmt die von der Stückholzheizung erzeugte Wärme auf und bewahrt sie, bis sie benötigt wird – für die Heizung oder die Warmwasserbereitung. So wird die Wärmeerzeugung stets optimiert, was das Heizen effizient und günstig macht.

Gut zu wissen: In der Regel muss ein Pufferspeicher vorhanden sein, damit staatliche Förderungen gewährt werden. Mehr dazu weiß unser Team vom bösch-Kundenservice. Jetzt Kontakt aufnehmen!

Kessel per Hand befüllen, nach dem Brennvorgang die Asche entfernen, regelmäßig den Wärmeüberträger von Verbrennungsrückständen befreien etc. Zugegeben: das Heizen mit Stückholz erfordert mehr manuellen Aufwand als mit den Alternativen Wärmepumpe oder Pelletheizung. Trotzdem bieten moderne Geräte Entlastung und hohen Komfort mit folgenden Funktionen:

  • automatische Zündung
  • automatische Entaschung
  • Reinigung per Knopfdruck
  • Vergasertechnik für eine lange Brenndauer
  • Gasabsaugung per Ventilator
  • Große Füllräume für lange Nachlegeintervalle

Weiters garantiert die thermische Ablaufsicherung einen sicheren Betrieb, da überschüssige Wärme bei Bedarf mit Hilfe von Kaltwasser abgeführt wird.

Bereits seit Tausenden von Jahren spendet das Verbrennen von Holz der Menschheit Wärme. Holz hat als nachwachsender Rohstoff aus den heimischen Wäldern in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen. Holz verbrennt CO2-neutral, das bedeutet: Bei der Verbrennung im Stückholzkessel wird kaum mehr Kohlenstoffdioxid abgegeben, als das Holz während des Wachstums in Sauerstoff umwandelt. Im Vergleich zur Verbrennung von Erdöl oder Erdgas wird dadurch die Umwelt entlastet.

Stückholz verfügt über einen verhältnismäßig hohen Energiegehalt, wobei dieser von der Holzart und der sogenannten Restfeuchte abhängt. Generell gilt: Je geringer die Restfeuchte, desto höher der Energiegehalt. Moderne Vergasertechnik holt das Optimum aus dem Brennstoff heraus – und bösch hat die entsprechenden Heizsysteme für einen wirtschaftlichen und sauberen Betrieb im Angebot. Gleich weitere Informationen anfordern!

Tipps zur richtigen Brennstofflagerung

Entscheidender Qualitätsmaßstab für Brennholz ist die Restfeuchte. Fällt diese zu hoch aus, steigt neben dem Verbrauch auch der Schadstoffausstoß, und der Schornstein kann Schäden davontragen.

Folgende Tipps garantieren eine schnelle und sichere Trocknung:

  • Stückholz mit mehr als 5 cm Durchmesser spalten.
  • Die gespaltenen Scheite zeitnah und – in Hinblick auf den Sonneneinfall – idealerweise auf der Süd- oder Westseite des Hauses lagern.
  • Das Holz mindestens 10 cm von der Hauswand entfernt stapeln.
  • Ein Unterbau aus Stämmen, Rundhölzern oder Paletten schützt vor Feuchtigkeit.
  • Planen und Dächer bieten Schutz vor Regen und Schnee.
  • Wenn möglich, mehrere kleine Holzstapel machen und die einzelnen Schichten übereinander gekreuzt anlegen. 2 bis 3 Tage vor der Verbrennung die Holzscheite im Haus lagern.

Grundsätzlich wird allerdings von einer Lagerung im Haus abgeraten. Eventuell kann dabei die Feuchtigkeit des Holzes im Hausinneren bleiben und an kalten Wänden kondensieren, was Schimmelbildung begünstigt.

Tipp: Zeigt das Feuchtemessgerät bei den Holzscheiten 15 bis 20 Prozent an, steht einer sauberen und sparsamen Verbrennung nichts im Wege.

Wirft man einen Blick auf die aktuellen Energiepreise und berücksichtigt man neben den Anschaffungskosten auch die Gesamtinvestition, wird schnell klar: Heizen mit Biomasse ist eine gute Alternative zum Heizen mit den Brennstoffen Öl oder Gas. Zudem gibt es kaum Schwankungen in der Preisentwicklung des heimischen Rohstoffes.

Fakt ist: Eine Stückholzheizung ist in der Anschaffung nicht gerade günstig, dafür aber im laufenden Betrieb – von der Umweltfreundlichkeit mal ganz abgesehen.

Nicht vergessen: Bereits vor dem Einbau der Heizung Ihren Förderantrag stellen! Der bereits erwähnte Pufferspeicher ist übrigens meist Voraussetzung für staatliche finanzielle Unterstützung.

Laufende Kosten

Die laufenden Kosten sind abhängig vom Wirkungsgrad des Heizsystems, das heißt: Je höher der Wirkungsgrad, desto größer sind die Kostenersparnisse, die mit einer Stückholzheizung erzielt werden können. Wer mit Stückholz heizt, greift außerdem meist auf eigenes Holz zurück. Das hält die tatsächlichen Kosten relativ niedrig.

Ob (Zu-)Kauf von Brennholz oder eigene Holzwirtschaft: Ausgaben für Wartung, Rauchfangkehrer und sogenannte Hilfsenergie (Strom für den Heizungsbetrieb) sind bei den laufenden Kosten in jedem Fall mit zu berücksichtigen.

Fachberatung gewünscht?

Sie möchten zumindest für einen Teil der benötigten Wärme auf Stückholz zurückgreifen? Sie wissen aber noch nicht genau, wie sich dieser Wunsch optimal realisieren lässt? Welche Stückholzheizung für Sie die richtige ist, finden wir am besten gemeinsam heraus. Unsere Auswahl an Holzvergaser-Heizzentralen bietet für jeden Anspruch die passende Lösung.

Tipp: Erkundigen Sie sich im Rahmen einer umfassenden Fachberatung auch über die praktischen Kombi-Heizzentralen für Stückholz und Pellets!

Von der Inbetriebnahme über die Störungsbehebung bis hin zu verschiedenen Servicepaketen – bösch ist Ihr Ansprechpartner für alle Belange. Dabei steht Ihnen der Kundenservice 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr zur Verfügung – und das nicht nur im Bereich Biomasse. Auch betreffend Solar, Wärmespeicher oder Wärmepumpen

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