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Inbetriebnahme (optional)Auf Wunsch kann das Neugerät durch eine ausgebildete bösch KundendiensttechnikerIn in Betrieb genommen werden. Im Inbetriebnahmepreis enthalten sind: - Kundenspezifische Anpassungen und Einstellungen - Einweisung des Betreibers - Garantieübernahme 1 Jahr In ganz Österreich stehen Ihnen über 250 bösch TechnikerInnen zur Verfügung und gewährleisten besten Service.
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5 Jahre Sorglos Paket (optional)Ihre Vorteile: - Regelmäßiger Heizungsservice - Optimierung des Energieverbrauches - 24 Stunden Bereitschaftsdienst - Schnellste Reaktionszeiten - Vorrangreihung (bevorzugte Behandlung im Störfall) - Sofortige Behebung der auftretenden Störung - Garantieverlängerung auf 5 Jahre - Ersatz- und Verschleißteile inklusive Hinweis: Der Abschluss eines Sorglos Paketes ist nur möglich, wenn eine Inbetriebnahme durch den bösch-Kundendienst erfolgt ist.
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5 Jahre OnlineaufschaltungIhre Vorteile: - 5 Jahre Onlinezugriff kostenlos - Onlineaufschaltung - Fernzugriff - Störabsetzung - Trenddaten - uvm.
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Heizen mit erneuerbarem GasGas-Brennwert-Heizzentralen von bösch sind für erneuerbares Gas (CO2-neutral), welches als Biogas aus Abfällen und pflanzlichen Reststoffen oder als Wasserstoff aus Stromüberschüssen gewonnen wird, geeignet (unter Einhaltung der ÖVGW-Richtlinie G31).
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Heizen mit Erdgas/Wasserstoff-GemischGas-Brennwert-Heizzentralen von bösch sind für den Betrieb mit Erdgas/Wasserstoff-Gemisch geeignet. „H2-ready“ ist eine Bezeichnung für Erdgasheizungen, die rein theoretisch Wasserstoff verarbeiten könnten und deshalb laut aktuellem Gesetzesentwurf weiter eingesetzt werden dürfen. Diese Erdgasheizungen sind auf gut Deutsch „bereit für Wasserstoff“. Konkret bedeutet das, dass der Kessel auch bei einer Beimischung von 20 bzw. 30 % Wasserstoff zum Erdgas funktioniert.
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Heizen mit GasMit höchster Effizienz und sauberer Technik garantieren die bösch Gasheizzentralen eine sichere und komfortable Wärmegewinnung für Heizung und Warmwasser.
Übersicht
Produktbeschreibung
Spezifikationen
Bezeichnung | Wert | |
---|---|---|
Nennheizleistung | kW | 80 |
Nennheizleistung 80/60°C von | kW | 13,1 |
Nennheizleistung 80/60°C bis | kW | 75 |
Nennheizleistung 50/30°C von | kW | 14,4 |
Nennheizleistung 50/30°C bis | kW | 80 |
Nennwärmebelastung | kW | 77 |
Norm-Nutzungsgrad nach DIN4702-8 bei 75/60°C | % | 99,6 |
Betriebsweise | modulierend |
Bezeichnung | Wert | |
---|---|---|
Betriebsdruck maximal | bar | 6 |
Kesseltemperatur maximal | °C | 85 |
Zulässige Brennstoffe | Erdgas (Propan) | |
Gasdurchsatz maximal | m³/h | 7,7 |
Kondensatmenge bei 50/30°C | l/h | 5,5 |
Wasserinhalt Kessel | l | 10,7 |
Nennwassermenge (DT=10K) | m³/h | 6,9 |
Nennwassermenge (DT=15K) | m³/h | 4,6 |
Nennwassermenge (DT=20K) | m³/h | 3,4 |
Kesselpumpe integriert | Nein | |
Restförderdruck Gebläse | Pa | 156 |
Mischventil integriert | Nein | |
Umschaltventil Heizung / TWW integriert | Nein | |
Geräusche | dB(A) | 46 |
Bezeichnung | Wert | |
---|---|---|
Heizung Anschlussgewinde Type | G | |
Heizung Anschlussgewinde Ausführung | außen | |
Heizung Anschlussnennweite Gewinde | ” | 2 |
Bezeichnung | Wert | |
---|---|---|
Nennspannung | V | 230 |
Netzfrequenz | Hz | 50 |
Leistungsaufnahme minimal | W | 3 |
Leistungsaufnahme maximal | W | 114 |
Schutzart nach EN60529 | IPX4D | |
Absicherung / Typ | A | 16 |
Bezeichnung | Wert | |
---|---|---|
Breite | mm | 640 |
Höhe | mm | 792 |
Tiefe | mm | 600 |
Ø Abgasstutzen innen (konzentrisch) | mm | 110 |
Ø Zuluft innen (konzentrisch) | mm | 160 |
Anschlussgewinde Gas Ausführung | außen | |
Anschlussnennweite Gas | 22 | |
Kondensatablauf | mm | 25 |
Bezeichnung | Wert | |
---|---|---|
Aufstellung/Montageart | Wand | |
Brennwertgerät | Ja | |
TWW-Bereitung | extern |
Bezeichnung | Wert | |
---|---|---|
Gewicht netto | kg | 95 |
Bezeichnung | Wert | |
---|---|---|
Abgasmassenstrom minimum | kg/h | 22,32 |
Abgasmassenstrom | 128,16 | |
Abgastemperatur maximal bei Nennheizleistung 80/60°C | °C | 62 |
Abgastemperatur maximal bei Nennheizleistung 50/30°C | °C | 44 |
Typeneinteilung nach CE in Zusammenhang mit Abgasabführung | AT:II2H3P / B23, B23P, B33, C13(x), C33(x), C43(x), C53(x), C83(x), C93(x) |
Hinweis:
- Für Wartungsarbeiten muss ein seitlicher Abstand von mind. 30 mm eingehalten werden.
- Vor der Montage muss sichergstellt werden, dass das beiligende Befestigungsmaterial für den Wandaufbau geeignet bzw. die Wand tragfähig ist.
Bildlegende | |||
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1 | Zuluft/Abgas | mm | Ø160/110 |
2 | Gasversorgung | mm | Ø22 |
3 | Vorlauf | AG | G2" |
4 | Kondensatablauf | mm | Ø 32 |
5 | Rücklauf | AG | G2" |
6 | Wandaufhängung (Dübelgröße) | mm | Ø10 |
7 | Siphon (Kondensatschlauch) | mm | Ø 25 |
8 | Kesselanschlussstück (Optional) | mm | Ø160/110 |
9 | Reduktion (Optional) | mm | Ø160/110 auf Ø150/100 |
10 | Bogen konzentrisch (Optional) | mm | Ø150/100 |
Anforderungen an das Heizungswasser
- Das Heizungswasser muss der ÖNORM H5195-1 oder vergleichbaren lokalen Vorschriften entsprechen
- Unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trinkwasserqualität haben (farblos, klar, ohne Ablagerungen)
- Das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Porenweite max 25 μm)
- Der pH-Wert (25 °C) muss bei 8,5 ± 0,5 liegen
- Es darf kein Sauerstoffeintrag in das Heizungswasser erfolgen (max 0,02mg/l)
- Bei nicht diffusionsdichten Anlagenkomponenten muss das Gerät durch eine Systemtrennung vom Heizkreis abgekoppelt werden (Plattenwärmetauscher)
Zulässige Wasserhärte im Verhältnis zur Füllwassermenge
- Aus Diagramm ermitteln, ob Maßnahmen zur Wasseraufbereitung erforderlich sind
- Die zulässige Wasserhärte ist von der Füll- und Ergänzungswassermenge abhängig
- Liegt der Schnittpunkt der Wassermenge mit der gegebenen Wasserhärte unterhalb der Grenzkurve muss das Wasser nicht aufbereitet werden
- Liegt der Schnittpunkt der Wassermenge mit der gegebenen Wasserhärte oberhalb der Grenzkurve ist eine Aufbereitung erforderlich
Schäden am Gerät durch ungeeignetes Füllwasser
- Korrosionsbildung und Ablagerungen können die Anlage beschädigen
- Anforderungen an das Heizungswasser und die örtlichen Vorschriften beachten
Die Fa. bösch empfiehlt die Entsalzung des Füll- und Ergänzungswassers (Entfernen aller Kationen und Anionen):
Gewähr für den problemfreien Betrieb bietet eine Entsalzung des Wassers
- Aufgrund entzogener Inhaltsstoffe werden Ausfällungen und Steinbildung vermieden
- Entsalztes Wasser besitzt eine geringere elektrische Leitfähigkeit (Korrosionsangriffen wird somit präventiv begegnet)
- Auch Neutralsalze wie Chloride, Sulfate und Nitrate, die in bestimmter Konzentration und Zusammensetzung auch üblicherweise nicht korrodierende Materialien angreifen können, werden durch die Entsalzung entfernt
- Bei entsalztem Wasser kann ein höherer Sauerstoffeintrag, der z. B. bei der Erstbefüllung des Systems entsteht, toleriert werden
Nach einer Entsalzung und einige Wochen nach Inbetriebnahme ist eine Überprüfung und gegebenenfalls eine Anpassung des pH-Wertes durchzuführen